Ev.-luth. Kirchengemeinden Dörnten-Ostharingen-Upen
Ev.-luth. Kirchengemeinden Dörnten-Ostharingen-Upen

Kleine Kirchengeschichte

Der Wehrturm:

- Um das Jahr 1000 gebaut.

- Um das Jahr 1100 zum Kirchturm umfunktioniert.

- Im Jahr 1133 besaß Dörnten bereits eine Kirche.

- 1360 war der Turm bereits baufällig und wurde somit renoviert.

- Zwischen 1430 und 1440 wurden Schalllöcher für die Glocken gemacht.

- Ende des 16.Jh waren nachweislich Glocken in der Dörntner Kirche vorhanden.

- 1440 wurde das Leichenschauhaus, welches heute der Eingangsbereich ist, angebaut.

- 1677 entschied sich Pastor Rosenberg (1645-1726) aufgrund der starken Schäden des 30.

  jährigen Krieges Reparaturen am Kirchturm vorzunehmen.

- 1681 nahm Pastor Rosenberg diese Reparaturen dann vor.

- 1861 wurde der Kirchturmhelm aufgebracht, der verschallt und mit Schiefer bedeckt wurde.

Erstes steinderndes Kirchenschiff:

- 11,6m lang

- 8m breit

- Hatte einen halbrunden Anbau nach Osten.

- 1681 wurden die Fenster vergrößert und erhielten ihre jetzige Form.

- Nach dem 30. Jährigen Krieg war das Gebäude so stark zerstört, dass es 1681 erneuert werden   

  musste.

- 1681 wurde der Abschnitt über dem Altar um 50cm erhöht.

- 1637 wurde die Treppe zur Orgel angelegt.

- Pastor Rosenberg verewigte sich, über der Empore an der Nordwand in den aufgemauerten 50cm.

 

Das Leichenschauhaus / Eingangsvorbau:

- um 1440 wurde das Leichenschauhaus an das Kirchenschiff angebaut.

- 1845 wurde ein neues Leichenhaus beim neuen Friedhof "vor dem Dorfe" angebaut, weshalb der

  Raum nun nicht mehr benötigt wurde und man eine Treppe baute, die direkt zur Orgel führte.

- 1928 wurde der Treppenaufgang verschallt.

Die Vergrößerung des Kirchenschiffs im Jahr 1712:

- 30 Jahre nach der Instandsetzung des Kirchenschiffs und des Kirchturms, nahm Pastor

  Rosenberg die Verländerung des Kirchenschiffs in Angriff: er verdoppelte die länge auf 23,2m,     

  baute drei weitere Fenster, eine Stufe und die Sakristei ein, die Kanzel und der Taufengel

  erhielten einen neuen Platz und die Empore an der Nordwand wurde verlängert.

- 1985 wurde das Dachgebälk aufgrund Schwammbefalls ernuert.

- 1991 entschied man sich den Außenputz durch Muschelkalkputz zu ersetzen da der Außenputz

   immer wieder abbröckelte.

Die Glocken der Dörntner Kirche:

- Der Ursprung der Glocke ist ca. 1550.

- 1682 war die Glocke geborsten und musste umgegossen werden.

- 1942 wurde die Glocke vom Turm geholt um das Metall für die Kriegswirtschaft zu verwenden.

   Sie kam nach Hamburg in das Glockenlager, wurde jedoch nicht verwendet.

- Am 16. November 1948 wurde Die Glocke zurück nach Dörnten gebracht.

 

 

Die kleine Glocke:

- 1580 wurde die kleien Glocke gegossen.

- 1876 war die Glocke gesprungen, weshalb sie dann umgegossen werden musste.

- Am 23. März 1877 erhielt Dörnten sie wieder.

- Später musste die Glocke ebenfalls für die Kriegswirtschaft abgegeben werden, wurde jedoch

  auch nicht verwendet.

- Nach der Wiederrückgabe der Glocke war der Klang nicht mehr einwandfrei

- Die Grube Georg-Friedrich spendete zur 900 Jahresfeier einen umguss für beide Glocken.

Der Altar:

- Die Altarplatte, in die fünf Kreuze eingeritzt sind, entsand um 1100 (die 5 Kreuze simbolisieren die 5

  Wundmale Jesu Christi).

- Die Kreuze stammen aus 1568, als Dörnten noch Katholisch war.

- 1681 wurde der Altar vergrößert.

- 1712 wurde das Kirchenschiff vergrößert und der Altar nach hinten an seinen jetzigen Ort versetzt.

- In dem linken Wappen ist Pastor Rosenberg verewigt.

- Im rechten Wappen ist Pastor Roenberg's Frau verewigt.

- Im unteren Bereich des Altars wird das Abendmahl dargestellt, im Zentrum die Kreuzigungsszene und

  oben Jesus als Weltherrscher.

- Bei Renovierungen in 1962 wurde der Psalm 111 der  ursprünglich über der Abendmahlsszene stand nach

  oben zwischen die Wappen versetzt.

Die Kanzel:

- Befindet sich in der Dörntner Kirche seit 1681

- 1905 stand die Kanzel deutlich höher und hatte einen Schalldeckel

- 1962 wurde die Kanzel tiefergesetzt der Schalldeckel entfernt und die Figur Moses mit der Gesetzestafel

  angebracht, die früher auf dem Altar stand.

- Der Taufengel wurde bei diesem Umbau zum Verkündigungsengel.

Der Taufengel:

- 1644 wurde der Taufengel angeschafft.

- Der Engel hielt zu der zeit der Anschaffung in der rechten Hand die Taufschale in die das Taufwasser

  gegossen wurde,

- 1846 erschien in Braunschweig ein Dekret, die Taufengel abzuschaffen, somit wurde der Dörntner 

  Taufengel bis 1962 auf dem Kirchboden gelagert.

- 1962 wurde er Restauriert, da er durch die lange lagerung stark von Holzwürmern beschädigt wurde.

- Nach der Restaurierung wurde er zum Verkündigungsengel.

Die Orgel:

- bis 1833 gab es in der Dörntner Kirche keine Orgel, sondern ein ein Schülerchor war die musikalische

  Begleitung beim Gottesdienst.

- 1833 entschloss man sich auf Wunsch der Gemeinde eine Orgel anzuschaffen.

- 1835 wurde die Orgel dann angeschafft.

- 1952 wurde der Belgetreter durch ein elektrisches Gebläse ersetzt.

- 1953 wurde die Orgel um einen Ton tiefer gesetzt damit die Gemeinde besser mitsingen konnte.

- 1966 ging die Orgel kaputt, da unter anderem die Zinnorgelpfeifen chemisch angegriffen wurden, somit 

  ersetzte man noch im selben Jahr die alte Orgel durch eine neue.

- 1996 war auch diese dann restaurierungsbedürftig.

Hier finden Sie uns

Ev. Kirchengemeinde Doernten
Ringstr. 11
38704 Liebenburg

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

Peter Wieboldt, Pfarrer

Ursula Bienwald, Pfarrsekretärin

+49 5346 4280

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Öffnungszeiten

Unser Pfarrbüro ist

Dienstag und Donnerstag

von 9-12 Uhr geöffnet.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ev. Kirchengemeinde Doernten